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Rothenbaumchaussee 10
20148 Hamburg

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Galerie im Elysee

In der Galerie im Elysée wird seit 1985 in wechselnden Ausstellungen zeitgenössische gegenständliche Malerei aus Norddeutschland ausgestellt und gefördert. Mit inzwischen 140 Ausstellungen hat die Mäzenin und Sammlerin Christa Block ein viel beachtetes Forum zur Kunstförderung in Hamburg und darüber hinaus geschaffen. Die Galerie präsentiert eine überzeugende Bandbreite stilistischer und thematischer Positionen und würdigt damit die bedeutenden Realismus-Traditionen des Nordens im 20. und 21. Jahrhundert.

Aktuelle Information

"Hiob" André Krigar, Brian Harnisch, Christian Hahn, Corinna Weiner, Erhard Göttlicher, Janko Göttlicher

Die Eröffnung der neuen Ausstellung"Hiob"- André Krigar, Brian Harnisch, Christian Hahn, Corinna Weiner, Erhard Göttlicher, Janko Göttlicher fand am Montag, den 22. November 2021 statt. Die einführenden Worte sprach Augustin Martin Noffke. Im Anschluss zeigen wir Werke der ehemaligen Elysée-Preisträgerin Jutta Haeckel.

Die Galerie im Elysée stellt die alttestamentarische Figur Hiob ins Zentrum ihrer aktuellen Ausstellung. Die Gruppenausstellung zeigt facettenreiche malerische und plastische Werke zu einer der bekanntesten Figuren der Bibel, die auch Eingang in unseren Wortschatz gefunden hat: die „Hiobsbotschaft“ als schlechte Nachricht ist sprichwörtlich geworden. Im Buch Hiob fordert Satan Gott heraus, er verführt ihn zu einer Art Wette, mit der er Gott zeigen will, dass es keinen wahrhaftig Frommen auf Erden gibt. Deswegen wird Hiob, ein redlicher, gottesfürchtiger Mann tief ins Unglück gestürzt, er verliert Hab und Gut, seine Familie und schließlich seine Gesundheit. Doch Hiob bleibt standhaft, er lässt sich nicht verführen, gegen seinen Gott aufzubegehren. Er duldet, nimmt es wie es kommt und glaubt auch in seiner schlimmsten Erniedrigung immer noch an das Gute, das ihm schlussendlich auch erneut widerfährt. Das Buch Hiob thematisiert Fragen, die von ungebrochener Aktualität sind: wieso duldet ein Gott es, dass guten Menschen Böses widerfährt, warum trifft die einen ohne Grund schweres Leid, wann ist das Leben noch lebenswert, wie geht ein Mensch mit Schmerz und Verlust um? Wir laden Sie zur Auseinandersetzung mit den für die Ausstellung entstandenen Werken, den sich eröffnenden Blickwinkeln, und mit Hiob ein. Einlass nur mit Impf- oder Testnachweis, sowie Registrierung vor Ort. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Anzahl an Besuchern leider nach wie vor sehr beschränkt ist.

Die Ausstellung endet am 9. Februar 2022.

Elysee Preis

Der „Elysée-Preis für Malerei“ zur Förderung des regionalen Nachwuchses ist mit  € 10.000 dotiert und wurde bereits 11 Mal an norddeutschen Universitäten ausgeschrieben und an Studierende verliehen. 
Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury, bestehend aus Künstlern, Kunsthistorikern und Kulturjournalisten. Anlässlich der Preisverleihung werden alle eingereichten Arbeiten während einer Ausstellung in der Galerie im Elysée gezeigt.

Nach den Ausstellungen zum Elysée-Preis werden die Arbeiten der Preisträger angekauft und in die Sammlung Block aufgenommen. Sie werden dauerhaft auf den Fluren der 5. Etage im Grand Elysée Hotel präsentiert und können besichtigt werden. Eine Übersicht der bisherigen Elysée-Preisträger finden Sie hier.