Pressebereich Hotel Grand Elysee Hamburg

26.06.2018

Alles fließt: Die Galerie im Elysée zeigt Arbeiten von Claudia Bormann und Silke Schröder

Claudia Bormann hält den natürlichen Fließvorgang und die Bewegung von Wasser in ihren Landschaftsbildern fest. Ihre meist großformatigen Werke befinden sich an der Grenze zwischen romantischer Naturdarstellung und beginnender Abstraktion. Wenn die in Ratzeburg lebende Künstlerin ihren Fokus auf die Wasseroberflächen setzt und stark vergrößerte Ausschnitte davon zeigt, dann wird deutlich, wie Wirklichkeit und malerische Fiktion beginnen, sich ineinander aufzulösen. Das glänzende, lichtreflektierende Wasser mit der sich widerspiegelnden Landschaft ist soweit abstrahiert, dass der Betrachter darin mit seinen eigenen Assoziationen und  Empfindungen „eintauchen“ kann. Dabei achtet Claudia Bormann jedoch auf eine  Ausgeglichenheit zwischen Abbild und Auflösung der Realität. Mit ihrer Farbpalette zwischen dunklen Grüntönen und abstraktem Schwarz-Weiß, die auch immer wieder das helle Blau von Himmel und Wasser durchschimmern lässt, variierender Farbtiefe und Lichtreflexen gestaltet die Malerin in ihren Arbeiten die emotionale Wiedergabe der Landschaften, die sie betrachtet. Claudia Bormann hat an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studiert und wurde unter anderem im Jahr 2017 mit dem Publikumspreis der BBK Landesschau, Stadtgalerie Kiel ausgezeichnet. In der Galerie im Elysée sind von ihr jetzt zum Beispiel „Zambesi 1“ (2017, Acryl auf Leinwand, 180 x 290 cm) und „Herkules“ (2010, Acryl auf Leinwand, 160 x 240 cm) zu sehen.
 
Bei Silke Schröder fließt ebenfalls Wasser, Wolken fliegen über den Himmel, Bäume beugen sich im Wind. Die Plein-Air-Malerin zeigt ihre Motive authentisch, aber nicht abbildend – sie sieht durch die Oberfläche hindurch und spürt der Psychologie des Ortes nach. Damit steht die Künstlerin in der Tradition jener norddeutschen Freilichtmaler, die scheinbar einen unmittelbar empfundenen Ausdruck der Wirklichkeit abbilden, aber tatsächlich darüber hinausgehen.
 
Silke Schröder, die in Glückstadt lebt und an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg bei Hinnerk Bodendieck und Almut Heise studiert hat, zeigt in ihren Bildern spontan wirkende Aufnahmen einer Realität, die doch durch und durch verinnerlicht ist. Den Orten und Landschaften, die sie malt, und die zuweilen auch von Menschen belebt sind, verleiht sie mit ihrer Farbwahl eine stimmungs- oder auch sehnsuchtsvolle Atmosphäre. So leuchtet das Bild „Frühlingsspaziergang am Hafen Glückstadt“ (2018, Öl auf Leinwand, 30 x 50 cm) in hellen Farben, Boote und Umgebung spiegeln sich in der bewegten Wasseroberfläche, schemenhaft dargestellte Menschen werfen Schatten auf sonnenbeschienenen Wegen. Demgegenüber zeigt die Künstlerin im Bild „April, nach dem Regen“ (2018, Öl auf Leinwand, 30 x 40 cm) eine Landschaft in satten dunklen und hellen Grüntönen sowie warmen Rosttönen, akzentuiert durch leuchtendes Gelb und Blau, in deren Tiefe sich der Blick und die Gedanken des Betrachters verfangen.
 
Arbeiten von Silke Schröder sind bereits seit einigen Jahren auch Teil der Sammlung Block. So zum Beispiel das Bild „Die Lobby“ (220 x180 cm), das im Grand Elysée Hamburg dauerhaft im Bereich des Treppenaufgangs bei der Rezeption seinen Platz hat.
 
Galeristin Christa Block sagte anlässlich der Ausstellungseröffnung: „Wasser ist in seiner fließenden Bewegung ein Sinnbild für den stetigen Wandel des Lebens. Die beiden Künstlerinnen beschäftigen sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit diesem Element. Damit bieten sich den Betrachtern vielfältige Möglichkeiten eigener Interpretation. Wir freuen uns, Silke Schröder mit aktuellen Arbeiten wieder einmal in der Galerie im Elysée auszustellen und unseren Besuchern erstmals Arbeiten von Claudia Bormann zu präsentieren. Beide ergänzen sich hier zu einer wunderbar spannenden Ausstellung.“
 
 „Alles fließt“ mit den Arbeiten von Claudia Bormann und Silke Schröder ist in der Galerie im Elysée von Montag, 25. Juni 2018 an täglich bis Mittwoch, 10. Oktober 2018 zu sehen.

Grand Elysée Hotel Hamburg, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg

Bildunterschrift:
Thomas Gädeke, Claudia Bormann, Silke Schröder und Christa Block vor "Zambesi I" von Claudia Bormann, 2017, Acryl auf Leinwand, 180 x 290 cm

Bildrechte: Barbara Kloth
 
Kunstgenuss auf Augenhöhe: Die Sammlung Block im Grand Elysée Hotel Hamburg
Mit über 1.100 Gemälden, Aquarellen, Grafiken, Skulpturen und Fotografien ist die Sammlung Block im Grand Elysée Hotel Hamburg eine der bedeutenden Privatsammlungen gegenständlicher Kunst in Norddeutschland. In themenorientierten Dauerausstellungen werden über 850 Exponate in den Foyers und Restaurants, Veranstaltungsräumen sowie in den Hotelfluren und Suiten präsentiert.
In der Galerie im Elysée wird in regelmäßig wechselnden Ausstellungen zeitgenössische gegenständliche Malerei aus Norddeutschland gezeigt und gefördert.

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