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Rothenbaumchaussee 10
20148 Hamburg

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Die Galerie im Elysée zeigt „Ölbilder in Spachteltechnik“ von Stefan Dobritz und Peter Witt

Sonnenstrahlen brechen eindrucksvoll durch eine dichte graue Wolkendecke und fallen auf die schroffe Steilkueste am ruhigen Meer, Rundbögen der Alsterarkaden erstrahlen in ihrem bekannten Weiß und spiegeln sich im Alsterfleet – das sind nur einige Motive der zeitgenoessischen gegenständlichen Malerei, die Galeristin Christa Block in der 150. Ausstellung zeigt.

150. Ausstellung eröffnet

Sonnenstrahlen brechen eindrucksvoll durch eine dichte graue Wolkendecke und fallen auf die schroffe Steilkueste am ruhigen Meer, Rundbögen der Alsterarkaden erstrahlen in ihrem bekannten Weiß und spiegeln sich im Alsterfleet – das sind nur einige Motive der zeitgenoessischen gegenständlichen Malerei, die Galeristin Christa Block in der 150. Ausstellung zeigt. Mit den Gemälden der norddeutschen Künstler Stefan Dobritz und Peter Witt präsentiert die Galerie im Elysée genau die Malerei in der Realismus-Tradition, die sie seit 1985 erfolgreich ausstellt und fördert.

Mit der Galerie im Elysée hat Galeristin und Sammlerin Christa Block ein viel beachtetes Forum zur Kunstförderung in Hamburg und darüber hinaus geschaffen. Die Galerie fokussiert sich auf die bedeutenden Realismus-Traditionen des Nordens im 20. und 21. Jahrhundert und präsentiert dazu eine überzeugende Bandbreite stilistischer und thematischer Positionen. Für ihr Engagement rund um die bildende Kunst in Hamburg und Norddeutschland ist Christa Block im Jahr 2004 auch mit der Gustav Schiefler Medaille der Lichtwark Gesellschaft ausgezeichnet worden.

Anlässlich der Eröffnung der Jubiläumsausstellung sprach Senator Dr. Andreas Dressel, Präses der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, ein Grußwort und würdigte den wichtigen Beitrag der Galerie zur Kunstförderung.

Christa Block sagte: „Ich bin voller Freude darüber, dass wir jetzt die 150. Ausstellung in der Galerie im Elysée feiern. Wir haben uns bei ihrer Gründung 1985 bewusst entschieden, das Programm dem norddeutschen Realismus zu widmen. Damit war das Konzept unverwechselbar persönlich geprägt und gilt bis heute. Deshalb bin ich sehr glücklich, mit Stefan Dobritz und Peter Witt zwei Künstler für diese Jubiläumsausstellung erneut bei uns zu begrüßen, die fest im Norden
verankert sind. Mit ihrer spannenden Spachteltechnik schaffen sie außergewöhnliche Blickwinkel auf regionale Motive von weiten Stränden bis zur Großstadt.“

Bilder mit einer „dritten Dimension“
Stefan Dobritz und Peter Witt, die gemeinsam eine Galerie auf Sylt betreiben und ihre Ateliers in Hamburg und Lübeck führen, verleihen ihren Ölbildern durch die spezielle Spachteltechnik eine „dritte Dimension“, die die Motive besonders lebendig wirken lässt. Erlernt haben sie diese in den 1980er Jahren bei dem Kokoschka-Schüler Jürgen Runge. Beide Künstler fasziniert insbesondere die Freiluftmalerei „auplein air“, das Erleben von Licht, Schatten und Witterungsbedingungen und das Festhalten dieser Eindrücke mit pastosem Farbauftrag auf der Leinwand.

Landschafts- und Städtebilder, deren Ausführung und Motivwahl die Verbundenheit zu seiner norddeutschen Heimat zeigen, wie zum Beispiel ein Steilufer an der Ostsee oder das Hamburg-Panorama, das sich in der nächtlichen Alster spiegelt, gehören ebenso zum Repertoire von Stefan Dobritz wie stimmungsvolle Stillleben. Ausschließlich mit Spachtel und Ölfarbe erzeugt er eine charakteristische Struktur in
seinen Bildern. Die Motive strahlen je nach Lichteinfall in komplementären Farben vor Energie oder vermitteln dem Betrachter in ihren pastelligen Tönen eine besondere Ruhe.

Zu den Lieblingsmotiven von Peter Witt zählen der Hamburger Hafen, die Elbe und Sylt sowie großformatige Ansichten von Hamburg – oft auch aus der Vogelperspektive. Er ist ein genauer Beobachter, der in seinen wirklichkeitsnahen Motiven allerdings mehr Wert auf die jeweilige Stimmung, das Zusammenspiel von
Licht und Schatten sowie auf eine harmonische Darstellung legt, als auf eine fotorealistische Wiedergabe. Diese impressionistische Herangehensweise, gepaart mit einer präzisen Farbwiedergabe, erzeugt eine eindrucksvolle Dynamik in seinen Bildern.

Die Ausstellung der Ölbilder in Spachteltechnik von Stefan Dobritz und Peter Witt
wird täglich bis Donnerstag, 7. November 2019 zu sehen sein. Grand Elysée Hotel Hamburg, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg

Kunstgenuss auf Augenhöhe: Die Sammlung Block im Grand Elysée Hotel Hamburg
Mit über 1.100 Gemälden, Aquarellen, Grafiken, Skulpturen und Fotografien ist dieSammlung Block im Grand Elysée Hamburg eine der bedeutenden Privatsammlungen gegenständlicher Kunst in Norddeutschland. In themenorientierten Dauerausstellungen werden über 850 Exponate in den Foyers und Restaurants, Veranstaltungsräumen sowie in den Hotelfluren und Suiten präsentiert. In der Galerie im Elysée wird in regelmäßig wechselnden Ausstellungen zeitgenössische gegenständliche Malerei aus Norddeutschland gezeigt und gefördert.

Bildunterschriften:
2019_09 Galerie im Elysée Vernissage 1:
In der Galerie im Elysée anlässlich der Eröffnung der 150. Ausstellung: (v.li.) Michael Stitz, Peter Witt, Christina Block, Stefan Dobritz, Senator Dr. Andreas Dressel und Eugen Block
2019_09_Galerie im Elysée Vernissage 2:
Galeristin Christa Block mit den Künstlern Peter Witt (ganz li.) und Stefan Dobritz (re.) sowie mit Michael Stitz, der die einführenden Worte zur 150. Ausstellung sprach

Bildnachweis:Galerie im Elysée (Barbara Kloth)

Pressekontakt:
Dr. Johanna Völker
Kuratorin Sammlung Block
Tel. (040) 41412825
Johanna.Voelker@grand-elysee.com